
| Im Dezember 1979 begann mit dem 280S/SE die Serienproduktion der damals neuen S-Klasse W126. Zur Jahrtausendwende erlangten also die ersten Fahrzeuge dieser legendären Baureihe offiziell den Status eines Youngtimers und konnten nunmehr das rote 07-Kennzeichen führen. Im Jahr 2000 schlug folglich auch die Geburtsstunde des Mercedes-Benz W126 Clubs, der die Liebhaber der letzten klassischen Limousinen und Coupés aus dem Hause Daimler-Benz in einer eigenen Interessengemeinschaft vereint. Damals waren in Sachsen schon etwa 500 W/V/C126 zugelassen, wovon nur zwei noch aus der Vorwendezeit stammten, was leicht auf deren prominente Erstbesitzer schliessen lässt. Mein 420SEC erwies sich obendrein als eines von nur vier dieser Coupés, die in Sachsen unterwegs waren. Das ist jedoch nicht weiter verwunderlich, denn vom 420SEC sind zwischen 1985 und 1991 insgesamt nur 3680 Stück gebaut worden, so dass dieses Modell das rarste aller C126 ist und mit der noch rareren Limousine 560SE zu den seltensten Modellen der gesamten 126er Baureihe gehört. Mein besonderes Interesse an dieser S-Klasse hatte also seinen Grund. Dass ich dann zum Gründungsmitglied des MB-W126 Clubs wurde und den jungen Verein im ersten Jahr als Vorsitzender mit auf den Weg brachte, war eher schon die Folge einer wachsenden Leidenschaft, die sich bald auf die echten Mercedes-Oldtimer ausweitete und mich schliesslich auch zur MBIG führte. Da in DD bereits ein regelmässiger Stammtisch des VdH stattfand, war der notwendige Kontakt schnell geknüpft. Unser heute gemeinsam funktionierender Mercedes-Benz Stammtisch Dresden schloss somit auch für die Mitglieder der MBIG die bis dato existierende PLZ-Lücke 0. Mittlerweile ist er zum allgemeinen, Baureihen übergreifenden Treffpunkt für die Freunde der Sternenmarke in Sachsen geworden. Dazu läd herzlich ein der Webmaster. |